VGE-Mitgliederversammlung: Nach der Gründungsphase steht nun die Vernetzung im Mittelpunkt der Arbeit

Dem Dachverband VGE ist es in den vergangenen drei Jahren gelungen über 30 Vereine als zahlende Mitglieder zu gewinnen. Nun geht es darum um die überregionale Vertiefung der lokalen Tätigkeiten. Auch sind zwei Veranstaltungen in Planung.

Auf Einladung des VGE-Vorstandes kamen die Vorsitzende und Geschäftsführer der insgesamt 35 Mitgliedsvereine des Verbandes in Hannover zusammen. Bei der ersten Jahresversammlung ging es um die Bestandsaufnahme der geleisteten Arbeit der vergangenen Jahre. Dabei wurde der Schwerpunkt auf die Bewertung des Jahres 2016 gelegt. Der Vorsitzender Hüseyin Avni Kiper in seiner Rede auf die Wichtigkeit der überregionalen Vernetzung von lokalen Mitgliedsvereinen: „Unsere Zusammenarbeit ist nicht nur für das gemeinsame Auftreten nach Außen wichtig, sondern auch für die Fortbildung von Vorstandsmitgliedern in der ehrenamtlichen Vereinsarbeit. Es geht uns als Verband um Professionalisierung an Stellen wo es zwingend nötig ist.“ Nach der Neuwahl des Vorstandes Anfang des Jahres sei es nun wichtig die gebildeten 6 Foren zu aktivieren und mit dem Verband in die Öffentlichkeit zu gehen. Zu den Foren zählen Bürger und Gesellschaft, Wirtschaft und Akademiker, Dialog und Medien, Kunst und Kultur, Bildung und Jugend, sowie Frauen und Gesellschaft.

Als öffentliche Großveranstaltungen sind vorgesehen; ein Iftar-Abend (Ende Mai) und   eine Diskussionsveranstaltung über die Bedeutung des zivilgesellschaftlichen Engagement (Juli 2017) . Die Geschäftsführung wird Beauftragt hierfür Konzepte zu erstellen: „Wir machen wichtige Bildungs-, Dialogs- und Kulturarbeit. Diese Arbeit ist ein wichtiger zivilgesellschaftlicher Beitrag für das Gemeinwohl. Wieso sollten wir mit diesem Ansatz nicht stärker an die Öffentlichkeit treten und für unsere Arbeit werben?“

Der Geschäftsführer des Verbandes Mehmet Gündüz hat in seinem Vortrag über die Bedeutung von Echtzeit-Buchhaltung, Gemeinnützigkeit und Mitgliederbetreuung referiert: „Die überwiegende Mehrheit unserer Mitgliedsvereine haben zwar die Gemeinnützigkeit, jedoch ist es wichtig die Kommunikation mit den Vereinsmitgliedern aktiv zu pflegen, damit wir neben den Vorhandenen auch neue Vereinsmitglieder gewinnen. Zudem stellt die überregionale Vernetzung der lokalen Aktivitäten eine weitere Herausforderung.“

Der dritte Referent des Tages war das Vorstandsmitglied Süleyman Bağ. Er ging auf die Vernetzung der Vereine mit lokalen Einrichtungen und kommunalen Ämtern ein. Der Pressesprecher des Verbandes unterstrich, wir wichtige es ist, die breite Öffentlichkeit über die Vereinsarbeit zu informieren: „Hierfür stehen ihnen neben den klassischen Instrumenten wie Pressemitteilung an Medien auch die eigenen sozialen Medien zur Hand. Nutzen sie die vielseitigen Möglichkeiten.“ appellierte Bağ an die Vorstände der Mitgliedsvereine.

Nach den Vorträgen fand ein reges Meinungsaustausch statt. Viel Vereinsvertreter nutzten die Gelegenheit um über ihre Arbeit zu berichten, stellten Fragen an die Referenten oder äußerten ihre Erwartung an dem Dachverband. Der Vorsitzender des Vereins Eleganz e.V. aus Osnabrück Osman Balkaya sagte, dass sein Verein gut vor Ort aufgestellt sei und mit Angeboten an Flüchtlinge auch neu Tätigkeitsfelder erschlossen habe: „Ich erwarte von dem Verband, dass er effektive Öffentlichkeitsarbeit macht und überregionale Projekte initiiert über die wir mehr Gehör für unsrer wichtige Arbeit finden.“

Der Verband für gesellschaftliches Engagement (VGE)

Der VGE ist ein unabhängiger Dachverband, der aus verschiedenen Vereinen und Institutionen mit unterschiedlichen Schwerpunkten besteht. Unter seinem Dach sind 35 eigenständige und gemeinnützige Vereine zusammengeschlossen, die insgesamt 3000 Mitglieder vertreten.

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